Montag, 7. Januar 2008

Das Wort-DUUUELL!!!!

Betrachtet man Michael Kohlhaas und "Die Räuber" anhand von verschieden Wörtern, fallen einem sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede auf.Der größte Unterschied lässt sich bei den Satzzeichen erkennen. In Schillers "Die Räuber" lassen sich viel mehr Ausrufezeichen und Fragezeichen finden als bei Michael Kohlhaas. Diese ist im allgemeinen auf die Textgattung zurück zuführen. "Die Räuber" sind ein Drama und haben auf Grund von Dialogen schon mehr Ausrufezeichen.Ebenso sticht die emotionale Ebene sehr hervor. In Schillers "Die Räuber"sind mehr emotionale Ausdrücke wie "Herz, Liebe und Mut" vorhanden. Diese lässt sich auf die emotionalere Schilderung und Erzählweise eines Dramas zurück zu führen. Aber nicht nur die positiven Emotionen sondern auch die negativen sind hervorstechend.Wenn man auch die familiären Bezüge betrachtet, ist es auch logisch, dass in Schillers "Die Räuber" häufiger Begriffe wie "Vater, Sohn und Bruder" vorkommen.Verständlich ist auch, dass in Michael Kohlhaas Begriffe, die das Staatswesen oder die Obrigkeit betreffen, stärker vertreten sind. Diese wären in unserem Falle "Recht, Fürst und gerecht".Verwunderlich ist jedoch, dass "Gott" bei Schiller mehr vorkommt als in Kleists Michael Kohlaas.Es könnte sein, dass bei Kohlhaas nicht soviel Bedeutung diesem beigemessen wird, da er eines der Hauptthemen ist.

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