Montag, 7. Januar 2008
Das Wort-DUUUELL!!!!
Betrachtet man Michael Kohlhaas und "Die Räuber" anhand von verschieden Wörtern, fallen einem sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede auf.Der größte Unterschied lässt sich bei den Satzzeichen erkennen. In Schillers "Die Räuber" lassen sich viel mehr Ausrufezeichen und Fragezeichen finden als bei Michael Kohlhaas. Diese ist im allgemeinen auf die Textgattung zurück zuführen. "Die Räuber" sind ein Drama und haben auf Grund von Dialogen schon mehr Ausrufezeichen.Ebenso sticht die emotionale Ebene sehr hervor. In Schillers "Die Räuber"sind mehr emotionale Ausdrücke wie "Herz, Liebe und Mut" vorhanden. Diese lässt sich auf die emotionalere Schilderung und Erzählweise eines Dramas zurück zu führen. Aber nicht nur die positiven Emotionen sondern auch die negativen sind hervorstechend.Wenn man auch die familiären Bezüge betrachtet, ist es auch logisch, dass in Schillers "Die Räuber" häufiger Begriffe wie "Vater, Sohn und Bruder" vorkommen.Verständlich ist auch, dass in Michael Kohlhaas Begriffe, die das Staatswesen oder die Obrigkeit betreffen, stärker vertreten sind. Diese wären in unserem Falle "Recht, Fürst und gerecht".Verwunderlich ist jedoch, dass "Gott" bei Schiller mehr vorkommt als in Kleists Michael Kohlaas.Es könnte sein, dass bei Kohlhaas nicht soviel Bedeutung diesem beigemessen wird, da er eines der Hauptthemen ist.
5. Akt:
1. Szene: Franz wird von seinem schlechten Gewissen von Alpträumen, in denen es um Vater- und Brudermord geht verfolgt und irrt im Schloss umher. Hierbei trifft er auf Daniel, der gerade Abschied vom Schloss nimmt, da er Franz’ Befehl den Grafen zu vergiften nicht befolgt hat. Der gläubige Daniel sagt ihm Träume kämen von Gott, woraufhin Franz den Pastor rufen lässt. Dieser sagt ihm Bruder- und Vatermord seien die schlimmste Sünde, die man begehen könnte, aber er müsse sich keine Sorgen machen, denn sein Vater und sein Bruder seien bereits tot. Franz verflucht den Pastor innerlich und verhöhnt ihn deshalb. Als er die Räuber kommen hört, die das Schloss anzünden wollen, gerät er in Panik und nimmt sich das Leben, indem er sich mit seiner Hutschnur erdrosselt. Als Grimm und Schweizer in das Schloss hineinstürmen, um den Auftrag, Franz lebendig zu Karl zu schaffen zu erfüllen, erblicken sie dessen Leiche. Schweizer, dem die Erfüllung seines Auftrags nun verwehrt bleibt, erschießt sich.
2. Szene: Der alte Moor beklagt in Karls Gegenwart sein schweres Schicksal und bedauert den Tod von seinem geliebten Karl. Die Räuber kehren zurück und Grimm beteuert ihre Unschuld an dem unglücklichen Geschehen. Kurz darauf kommen auch einige Räuber mit Amalia zurück, die sie nicht weit vom Schloss gefunden haben. Amalia und auch der alte Moor erkennen „ihren“ Karl wieder, woraufhin sich alles zum Guten zu wenden scheint. Karl aber offenbart seine Identität als Räuberhauptmann, woraufhin der Vater vor Entsetzen stirbt. Amalia vergibt Karl und will ihr restliches Leben mit ihm verbringen. Ein Traum scheint in Erfüllung zu gehen, doch die Möglichkeit eines Neuanfangs wird sofort zerstört, indem die Räuber ihm seinen abgelegten Schwur ins Gedächtnis rufen. Karl und Amalia müssen erkennen, dass sie keine gemeinsame Zukunft haben werden können und in ihrer Verzweiflung fordert Amalia Karl auf, sie zu töten. Karl befolgt ihren Wunsch, aber kann die Schuld nicht mehr ertragen und erachtet sein Räuberleben als sinnlos. Durch den Mord an Amalia hat er ein Opfer gebracht und steht nicht mehr in der Schuld seiner Männer. Karl von Moor will ein Stück seiner Schuld begleichen und eine gute Tat tun. Er beschließt sich an die Justiz auszuliefern, indem er sich einen armen Familienvater ausliefert, damit dieser das auf ihn ausgesetzte Kopfgeld erhält.
1. Szene: Franz wird von seinem schlechten Gewissen von Alpträumen, in denen es um Vater- und Brudermord geht verfolgt und irrt im Schloss umher. Hierbei trifft er auf Daniel, der gerade Abschied vom Schloss nimmt, da er Franz’ Befehl den Grafen zu vergiften nicht befolgt hat. Der gläubige Daniel sagt ihm Träume kämen von Gott, woraufhin Franz den Pastor rufen lässt. Dieser sagt ihm Bruder- und Vatermord seien die schlimmste Sünde, die man begehen könnte, aber er müsse sich keine Sorgen machen, denn sein Vater und sein Bruder seien bereits tot. Franz verflucht den Pastor innerlich und verhöhnt ihn deshalb. Als er die Räuber kommen hört, die das Schloss anzünden wollen, gerät er in Panik und nimmt sich das Leben, indem er sich mit seiner Hutschnur erdrosselt. Als Grimm und Schweizer in das Schloss hineinstürmen, um den Auftrag, Franz lebendig zu Karl zu schaffen zu erfüllen, erblicken sie dessen Leiche. Schweizer, dem die Erfüllung seines Auftrags nun verwehrt bleibt, erschießt sich.
2. Szene: Der alte Moor beklagt in Karls Gegenwart sein schweres Schicksal und bedauert den Tod von seinem geliebten Karl. Die Räuber kehren zurück und Grimm beteuert ihre Unschuld an dem unglücklichen Geschehen. Kurz darauf kommen auch einige Räuber mit Amalia zurück, die sie nicht weit vom Schloss gefunden haben. Amalia und auch der alte Moor erkennen „ihren“ Karl wieder, woraufhin sich alles zum Guten zu wenden scheint. Karl aber offenbart seine Identität als Räuberhauptmann, woraufhin der Vater vor Entsetzen stirbt. Amalia vergibt Karl und will ihr restliches Leben mit ihm verbringen. Ein Traum scheint in Erfüllung zu gehen, doch die Möglichkeit eines Neuanfangs wird sofort zerstört, indem die Räuber ihm seinen abgelegten Schwur ins Gedächtnis rufen. Karl und Amalia müssen erkennen, dass sie keine gemeinsame Zukunft haben werden können und in ihrer Verzweiflung fordert Amalia Karl auf, sie zu töten. Karl befolgt ihren Wunsch, aber kann die Schuld nicht mehr ertragen und erachtet sein Räuberleben als sinnlos. Durch den Mord an Amalia hat er ein Opfer gebracht und steht nicht mehr in der Schuld seiner Männer. Karl von Moor will ein Stück seiner Schuld begleichen und eine gute Tat tun. Er beschließt sich an die Justiz auszuliefern, indem er sich einen armen Familienvater ausliefert, damit dieser das auf ihn ausgesetzte Kopfgeld erhält.
4. Akt:
1. Szene: Karl verkleidet sich als „Graf von Brand“, um Zutritt zum Schloss zu gelangen. Beim Anblick seiner Heimat werden Kindheitserinnerungen in ihm geweckt.
2. Szene: Der verkleidete Karl geht in Begleitung von Amalia in die Ahnengalerie und zeigt sich zu deren Verwunderung höchst interessiert. Sie ist nicht in der Lage, ihn als Karl zu identifizieren. Als sie vor dessen Bild stehen bricht sie in Tränen aus und verlässt den Saal. Dies erkennt Karl als Zeichen tiefer Zuneigung für ihn. Auf Franz erscheint der „Graf von Brand“ von Anfang an verdächtig und er erkennt seinen Bruder schließlich auch.
Aus Angst beschließt er den Diener Daniel zum Brudermord anzustiften und will Karl vergiften lassen. Der alte Diener des Schlosses kann einen Mord jedoch aufgrund seines ausgeprägten Glaubens nicht mit seinem Gewissen vereinbaren. Franz setzt den Diener Daniel zunehmend mittels Drohungen unter Druck.
3. Szene: Als Daniel sich dem „Grafen“ in seiner Verzweiflung anvertraut, entdeckt er eine Narbe, wodurch Karl gezwungen wird sich auch ihm erkennen zu geben. Er spricht mit Daniel und erfährt von ihm von den fälschlichen Machenschaften seines Bruders Franz. Als er von Franz’ Mordplan erfährt, beklagt er sein grausames Schicksal und beschließt, dem alten Schloss den Rücken zuzukehren und leise zu verschwinden. Er überlässt seinem kaltblütigen Bruder die Herrschaft. Vor seiner Rückkehr zu den Räubern will er Amalia aber noch ein letztes Mal sehen, da er von dem Diener Daniel auch von deren Treue ihm gegenüber gehört hat.
4. Szene: Die vierte Szene handelt von Karls Begegnung mit Amalia. Er gibt sich ihr nach wie vor nicht zu erkennen, aber sie erzählen beide von ihren fernen Geliebten. Karl berichtet von seinen Untaten und erklärt somit, dass er deshalb nicht zu seiner Geliebten zurückkehren könne. Amalia hingegen ist glücklich darüber zu wissen, dass ihr Geliebter ein rechtschaffener und gutmütiger Mensch ist, der keiner Fliege etwas zuleide tun könnte. Sie beginnt das „Hektorlied“ zu singen, dass auch Karl in Erinnerung geblieben ist. Als er beginnt die 2. Strophe zu singen hat er ihr dadurch seine wahre Identität verraten, flieht allerdings vom Schloss.
5. Szene: Vor dem Schloss rastet seine Räuberbande in einem nahe gelegenen Wald und wartet auf Karl und seinen Begleiter Kosinsky. Die Bande wird schon unruhig, wegen der langen Abwesenheit der beiden. Spiegelberg, der schon die ganze Zeit über auf eine passende Gelegenheit lauerte, selbst Kopf der Bande zu werden, nutzt die unsichere Situation aus und zweifelt die hohe Position von Karl an. Gemeinsam mit Razmann schmiedet er Pläne den Hauptmann zu verdrängen, wobei sie aber von Schweizer belauscht werden, der Spiegelberg in seiner Empörung darüber ersticht und Razmann aus der Bande verweist.
Kosinsky und Karl kehren in dem Moment zurück und Karl, der noch immer verstört ist von dem fälschlichen Bild, das Amalia von ihm hat, lässt sich eine Laute geben und zieht sich zurück. Er verspürt Selbstmordgedanken, verwirft sie jedoch schnell wieder, da er den Weg, den er mit den Räubern eingeschlagen hat bis zu Ende gehen will. Etwas später in der Nacht stößt er auf Herrmann, der gerade vom Kerker kommt und den dort Gefangenen mit Essen versorgt. Es stellt sich heraus, dass es sich bei dem Eingekerkerten um den alten Grafen, Maximilian von Moor handelt. Karl befreit seinen Vater, gibt sich aber auch ihm nicht zu erkennen, erfährt von ihm aber von den Intrigen seines Bruders. Karl begreift, dass sein Bruder Franz nicht einmal vor der Gefangenschaft seines Vaters zurückschreckt und kocht vor Wut. Er beschließt sich an seinem Bruder zu rächen und befiehlt den Räubern das Schloss anzubrennen und ihm Franz lebendig auszuliefern.
1. Szene: Karl verkleidet sich als „Graf von Brand“, um Zutritt zum Schloss zu gelangen. Beim Anblick seiner Heimat werden Kindheitserinnerungen in ihm geweckt.
2. Szene: Der verkleidete Karl geht in Begleitung von Amalia in die Ahnengalerie und zeigt sich zu deren Verwunderung höchst interessiert. Sie ist nicht in der Lage, ihn als Karl zu identifizieren. Als sie vor dessen Bild stehen bricht sie in Tränen aus und verlässt den Saal. Dies erkennt Karl als Zeichen tiefer Zuneigung für ihn. Auf Franz erscheint der „Graf von Brand“ von Anfang an verdächtig und er erkennt seinen Bruder schließlich auch.
Aus Angst beschließt er den Diener Daniel zum Brudermord anzustiften und will Karl vergiften lassen. Der alte Diener des Schlosses kann einen Mord jedoch aufgrund seines ausgeprägten Glaubens nicht mit seinem Gewissen vereinbaren. Franz setzt den Diener Daniel zunehmend mittels Drohungen unter Druck.
3. Szene: Als Daniel sich dem „Grafen“ in seiner Verzweiflung anvertraut, entdeckt er eine Narbe, wodurch Karl gezwungen wird sich auch ihm erkennen zu geben. Er spricht mit Daniel und erfährt von ihm von den fälschlichen Machenschaften seines Bruders Franz. Als er von Franz’ Mordplan erfährt, beklagt er sein grausames Schicksal und beschließt, dem alten Schloss den Rücken zuzukehren und leise zu verschwinden. Er überlässt seinem kaltblütigen Bruder die Herrschaft. Vor seiner Rückkehr zu den Räubern will er Amalia aber noch ein letztes Mal sehen, da er von dem Diener Daniel auch von deren Treue ihm gegenüber gehört hat.
4. Szene: Die vierte Szene handelt von Karls Begegnung mit Amalia. Er gibt sich ihr nach wie vor nicht zu erkennen, aber sie erzählen beide von ihren fernen Geliebten. Karl berichtet von seinen Untaten und erklärt somit, dass er deshalb nicht zu seiner Geliebten zurückkehren könne. Amalia hingegen ist glücklich darüber zu wissen, dass ihr Geliebter ein rechtschaffener und gutmütiger Mensch ist, der keiner Fliege etwas zuleide tun könnte. Sie beginnt das „Hektorlied“ zu singen, dass auch Karl in Erinnerung geblieben ist. Als er beginnt die 2. Strophe zu singen hat er ihr dadurch seine wahre Identität verraten, flieht allerdings vom Schloss.
5. Szene: Vor dem Schloss rastet seine Räuberbande in einem nahe gelegenen Wald und wartet auf Karl und seinen Begleiter Kosinsky. Die Bande wird schon unruhig, wegen der langen Abwesenheit der beiden. Spiegelberg, der schon die ganze Zeit über auf eine passende Gelegenheit lauerte, selbst Kopf der Bande zu werden, nutzt die unsichere Situation aus und zweifelt die hohe Position von Karl an. Gemeinsam mit Razmann schmiedet er Pläne den Hauptmann zu verdrängen, wobei sie aber von Schweizer belauscht werden, der Spiegelberg in seiner Empörung darüber ersticht und Razmann aus der Bande verweist.
Kosinsky und Karl kehren in dem Moment zurück und Karl, der noch immer verstört ist von dem fälschlichen Bild, das Amalia von ihm hat, lässt sich eine Laute geben und zieht sich zurück. Er verspürt Selbstmordgedanken, verwirft sie jedoch schnell wieder, da er den Weg, den er mit den Räubern eingeschlagen hat bis zu Ende gehen will. Etwas später in der Nacht stößt er auf Herrmann, der gerade vom Kerker kommt und den dort Gefangenen mit Essen versorgt. Es stellt sich heraus, dass es sich bei dem Eingekerkerten um den alten Grafen, Maximilian von Moor handelt. Karl befreit seinen Vater, gibt sich aber auch ihm nicht zu erkennen, erfährt von ihm aber von den Intrigen seines Bruders. Karl begreift, dass sein Bruder Franz nicht einmal vor der Gefangenschaft seines Vaters zurückschreckt und kocht vor Wut. Er beschließt sich an seinem Bruder zu rächen und befiehlt den Räubern das Schloss anzubrennen und ihm Franz lebendig auszuliefern.
3. Akt
1. Szene: Franz Moor wird wegen des scheinbaren Tod des Vaters Thronfolger und übernimmt die Herrschaft. Er versucht weiterhin Amalia für sich zu erobern, die aber weiterhin seinem älteren Bruder Karl nachtrauert. Sie ist enttäuscht über dessen Tod und bezeichnet ihn als Mörder. Um jedoch der Erniedrigung zu entgehen, beschließt Amalia das Schloss zu verlassen und ins Kloster einzutreten. Hermann gesteht ihr wegen seines schlechten Gewissens die Lüge, woraufhin Amalia ihren Plan wieder verwirft.
2. Szene: Die Räuber kehren von einem Kampf zurück, den nicht alle überlebt haben. Karl ist betrübt darüber und zweifelt die Rechtfertigung seiner Taten an. In seiner Nostalgie sehnt er sich nach seiner Jugend, in der ihm sein Leben noch perfekt erschien. Ein junger Mann reißt ihn aus seinen Gedanken und bietet ihm seine Dienste an. Karl begegnet ihm zunächst skeptisch, als er aber von seiner Vorgeschichte erzählt, die der seinen sehr ähnelt, nimmt er ihn auf und beschließt mit seiner Bande in seine Heimat zurückzukehren, um seine geliebte Amalia wieder zu sehen.
1. Szene: Franz Moor wird wegen des scheinbaren Tod des Vaters Thronfolger und übernimmt die Herrschaft. Er versucht weiterhin Amalia für sich zu erobern, die aber weiterhin seinem älteren Bruder Karl nachtrauert. Sie ist enttäuscht über dessen Tod und bezeichnet ihn als Mörder. Um jedoch der Erniedrigung zu entgehen, beschließt Amalia das Schloss zu verlassen und ins Kloster einzutreten. Hermann gesteht ihr wegen seines schlechten Gewissens die Lüge, woraufhin Amalia ihren Plan wieder verwirft.
2. Szene: Die Räuber kehren von einem Kampf zurück, den nicht alle überlebt haben. Karl ist betrübt darüber und zweifelt die Rechtfertigung seiner Taten an. In seiner Nostalgie sehnt er sich nach seiner Jugend, in der ihm sein Leben noch perfekt erschien. Ein junger Mann reißt ihn aus seinen Gedanken und bietet ihm seine Dienste an. Karl begegnet ihm zunächst skeptisch, als er aber von seiner Vorgeschichte erzählt, die der seinen sehr ähnelt, nimmt er ihn auf und beschließt mit seiner Bande in seine Heimat zurückzukehren, um seine geliebte Amalia wieder zu sehen.
2.Akt
1. Szene: Amalias Abfuhr stachelt Franz von Moor noch mehr zu kaltblütigen Taten an. Um Herrscher des Hauses zu werden, muss jedoch der alte Moor zuvor sterben, damit er das Erbe antreten kann. Franz schmiedete den Plan, ihm fälschlicherweise zu erzählen, Karl sei ums Leben gekommen. Hermann, der dem alten Moor aus früheren Zeiten nicht gut gesonnen war, will er für sich als Mittäter gewinnen. Hermann soll dem alten Moor die Geschichte überbringen, damit er nicht selbst für den Tod seines Vaters verantwortlich gemacht werden kann. Dieser willigte ein, da Franz ihm im Gegenzug die Liebe von Amalia verspricht.
2. Szene: Hermann überbringt dem Vater die Nachricht seines toten Sohnes, was der alte Moor kaum verkraftet. Er und auch Amalia sind zutiefst erschüttert, als sie die bittere „Wahrheit“ auch von Hermann bezeugt bekommen. In seiner Verzweiflung erkennt Maximilian von Moor jedoch die Intrige des Franz’. Trotz großer Enttäuschung bietet der alte Moor seinem jüngeren Sohn die Versöhnung an, der dies aber nicht zu schätzen weiß. Als Maximilian von Moor die Bibelgeschichte des verlorenen Sohns vorgelesen bekommt, zerbricht er daran und es scheint als sei er tot. Franz sieht sich schon freudig als Thronfolger an.
3. Szene: Karl treibt indessen weiterhin seine Untaten mit seiner Räuberbande. Er vertritt die Einstellung, mit seinen Verbrechen Gerechtigkeit zu schaffen. Spiegelberg und Razmann stehen nicht hinter dieser Einstellung, da sie die Verbrechen begehen, um sich zu rächen, sich durch Raubüberfälle zu bereichern oder sich einfach zu amüsieren. Durch eine spontane Rettungsaktion Karls, durch die Roller vor dem Galgen gerettet wurde, steigt sein Ansehen noch weiter bei seinen Kameraden. Die Kameradschaft geht so weit, dass die Räuber das Angebot eines Paters der Vergebung ihre Schandtaten gegen die Auslieferung ihres Anführers Karl Moors, ausschlagen und für ihn kämpfen.
1. Szene: Amalias Abfuhr stachelt Franz von Moor noch mehr zu kaltblütigen Taten an. Um Herrscher des Hauses zu werden, muss jedoch der alte Moor zuvor sterben, damit er das Erbe antreten kann. Franz schmiedete den Plan, ihm fälschlicherweise zu erzählen, Karl sei ums Leben gekommen. Hermann, der dem alten Moor aus früheren Zeiten nicht gut gesonnen war, will er für sich als Mittäter gewinnen. Hermann soll dem alten Moor die Geschichte überbringen, damit er nicht selbst für den Tod seines Vaters verantwortlich gemacht werden kann. Dieser willigte ein, da Franz ihm im Gegenzug die Liebe von Amalia verspricht.
2. Szene: Hermann überbringt dem Vater die Nachricht seines toten Sohnes, was der alte Moor kaum verkraftet. Er und auch Amalia sind zutiefst erschüttert, als sie die bittere „Wahrheit“ auch von Hermann bezeugt bekommen. In seiner Verzweiflung erkennt Maximilian von Moor jedoch die Intrige des Franz’. Trotz großer Enttäuschung bietet der alte Moor seinem jüngeren Sohn die Versöhnung an, der dies aber nicht zu schätzen weiß. Als Maximilian von Moor die Bibelgeschichte des verlorenen Sohns vorgelesen bekommt, zerbricht er daran und es scheint als sei er tot. Franz sieht sich schon freudig als Thronfolger an.
3. Szene: Karl treibt indessen weiterhin seine Untaten mit seiner Räuberbande. Er vertritt die Einstellung, mit seinen Verbrechen Gerechtigkeit zu schaffen. Spiegelberg und Razmann stehen nicht hinter dieser Einstellung, da sie die Verbrechen begehen, um sich zu rächen, sich durch Raubüberfälle zu bereichern oder sich einfach zu amüsieren. Durch eine spontane Rettungsaktion Karls, durch die Roller vor dem Galgen gerettet wurde, steigt sein Ansehen noch weiter bei seinen Kameraden. Die Kameradschaft geht so weit, dass die Räuber das Angebot eines Paters der Vergebung ihre Schandtaten gegen die Auslieferung ihres Anführers Karl Moors, ausschlagen und für ihn kämpfen.
Erster Akt: Erste Szene
Der alte Graf Maximilian Moor erhält endlich ein Lebenszeichen von seinem Sohn Karl. Der Brief, der ihm zu gestellt wurde, enthält jedoch wenig Erfreuliches:
Karl steckt anscheinend in ziemlichen Schwierigkeiten wegen der Folge eines Duells, für die man ihn bestrafen will. Der erschütterte Vater ahnte nicht, dass Franz ihn belügt und seinen Bruder aufs Schlimmste verleumdete.
Denn Franz hat Karls Brief abgefangen und gefälscht. Karl bittet seinen Vater gnädig, ihn wieder zuhause aufzunehmen und ihm die Möglichkeit zu geben, mit Amalia in der Heimat einen Neuanfang zu machen.
Mit Schmeicheleien und Versprechungen gelingt es Franz, den Vater für sich zu gewinnen und sich von Karl abzuwenden. Der alte Moor überlässt Franz auch das Antworten. Somit beginnt er seinen lang ersehnten Wunsch, die führende Position in der Familie einzunehmen und auch Amalia für sich zu erobern.
Erster Akt: Zweite Szene
Karl Moor hält sich mit einigen Männern in einer Wirtschaft im sächsischen Grenzgebiet auf. Er jammert über die Zeit und die Welt und flucht über das schlappe Kastratenjahrhundert. Ein sehr feuriger Libertiner in der Runde, Spiegelberg, geht sofort auf ihn ein. Er bedrängt Karl seinen Worten Taten folgen zu lassen. Die hitzige Diskussion wird durch das Eintreffen des Briefs von Franz Moor unterbrochen. Der Inhalt bringt Karl aus der Fassung und er stürzt aus der Wirtschaft. Spiegelberg heizt die Stimmung weiter an und gibt zum Ausdruck, dass er eine Räuberbande gründen will. Er wähnt sich nahe seinem Ziel, ihr Hauptmann zu sein, doch dann kommt Karl zurück in die Runde und lässt sich von der Bande überreden, die Bande zu befehligen. Wütend schwört sich Spiegelberg, Karl zu einem passenden Zeitpunkt zu verdrängen.
Erster Akt: Dritte Szene
Im Schloss der Familie Moor ist Franz unterdessen zu Amalia vorgedrungen. Er versucht alles, um sie für sich zu gewinnen. Doch er muss sich eingestehen, dass er damit keinen Erfolg hat. Franz schafft es weder seinen Bruder Karl bei ihr in ein schlechtes Licht zu rücken noch sich selbst in eine bessere Position zu bringen, indem er ihr vorspielt, dass sein Bruder sie verlassen wolle und er sie nun in seine Obhut nehmen soll. Doch Amalia durchschaut seine Absicht und weist ihn kühn ab.
Der alte Graf Maximilian Moor erhält endlich ein Lebenszeichen von seinem Sohn Karl. Der Brief, der ihm zu gestellt wurde, enthält jedoch wenig Erfreuliches:
Karl steckt anscheinend in ziemlichen Schwierigkeiten wegen der Folge eines Duells, für die man ihn bestrafen will. Der erschütterte Vater ahnte nicht, dass Franz ihn belügt und seinen Bruder aufs Schlimmste verleumdete.
Denn Franz hat Karls Brief abgefangen und gefälscht. Karl bittet seinen Vater gnädig, ihn wieder zuhause aufzunehmen und ihm die Möglichkeit zu geben, mit Amalia in der Heimat einen Neuanfang zu machen.
Mit Schmeicheleien und Versprechungen gelingt es Franz, den Vater für sich zu gewinnen und sich von Karl abzuwenden. Der alte Moor überlässt Franz auch das Antworten. Somit beginnt er seinen lang ersehnten Wunsch, die führende Position in der Familie einzunehmen und auch Amalia für sich zu erobern.
Erster Akt: Zweite Szene
Karl Moor hält sich mit einigen Männern in einer Wirtschaft im sächsischen Grenzgebiet auf. Er jammert über die Zeit und die Welt und flucht über das schlappe Kastratenjahrhundert. Ein sehr feuriger Libertiner in der Runde, Spiegelberg, geht sofort auf ihn ein. Er bedrängt Karl seinen Worten Taten folgen zu lassen. Die hitzige Diskussion wird durch das Eintreffen des Briefs von Franz Moor unterbrochen. Der Inhalt bringt Karl aus der Fassung und er stürzt aus der Wirtschaft. Spiegelberg heizt die Stimmung weiter an und gibt zum Ausdruck, dass er eine Räuberbande gründen will. Er wähnt sich nahe seinem Ziel, ihr Hauptmann zu sein, doch dann kommt Karl zurück in die Runde und lässt sich von der Bande überreden, die Bande zu befehligen. Wütend schwört sich Spiegelberg, Karl zu einem passenden Zeitpunkt zu verdrängen.
Erster Akt: Dritte Szene
Im Schloss der Familie Moor ist Franz unterdessen zu Amalia vorgedrungen. Er versucht alles, um sie für sich zu gewinnen. Doch er muss sich eingestehen, dass er damit keinen Erfolg hat. Franz schafft es weder seinen Bruder Karl bei ihr in ein schlechtes Licht zu rücken noch sich selbst in eine bessere Position zu bringen, indem er ihr vorspielt, dass sein Bruder sie verlassen wolle und er sie nun in seine Obhut nehmen soll. Doch Amalia durchschaut seine Absicht und weist ihn kühn ab.
Donnerstag, 29. November 2007
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